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GLAS HOCH DREI

Das neue Dienstgebäude des Europäischen Patentamtes im niederländischen Rijswijk wird allseitig mit Gläsern von Saint-Gobain GLASSOLUTIONS umhüllt.

Mit dem neuen Dienstgebäude für das Europäische Patentamt (EPA) in Rijswijk bei Den Haag haben die Architekten Jean Nouvel und Diederik Dam eine abstrakte Idee Wirklichkeit werden lassen: Die mit einer Doppelfassade umhüllte Landmark reflektiert Himmel und Landschaft und löst sich optisch darin nahezu auf. Die Fassadengläser lieferten die GLASSOLUTIONS-Standorte Radeburg und Anderlecht.

Europäisches Patentamt (EPA) in Rijswijk


Über das Projekt

Rijswijk ähnelt einem Geflecht aus suburbaner Bebauung, Autostraßen und naturnaher Polderlandschaft. Die Skyline des Ortes am östlichen Rande von Den Haag wird nun von einer 156 Meter langen, 107 Meter hohen und gerade einmal 24,7 Meter tiefen Scheibe aus Glas und stählernem Tragwerk geprägt. Die Rede ist von dem neuen Büroturm des EPA-Komplexes für die rund 2.900 EPA-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Rijswijk. Im Osten dockt ein weiterer Anbau an das Hauptgebäude an und beherbergt das Restaurant und Konferenzräume. In naher Zukunft wird der Komplex, der an den einstigen und nunmehr leerstehenden Büroturm grenzt, von einer künstlichen Wasserfläche umgeben sein.

Eingesetzt wurden an den Fassaden des neuen EPA-Dienstgebäudes insgesamt 100.000 Quadratmeter Glas. Die beiden Hauptfassaden des neuen Dienstgebäudes sind doppelschalig, die Sockelzone und die Schmalseiten einschalig ausgebildet. Den Luftraum der Doppelfassade begrünen eingehängte Gärten. 825 Quadratmeter misst die Photovoltaikfläche über dem Dachgarten im 27. Geschoss.

Für die Sekundärfassade wurden zur Reflexion des Sonnenlichts und der Umgebung Saint-Gobain Gläser mit COOL-LIGHT ST BRIGHT SILVER-Beschichtung verwendet. Diese hat einen Lichtdurchlass von fast 70% und sorgt für ein klares, funkelndes Erscheinungsbild bei sehr hoher Farbwiedergabe von 98% in der Transmission. Bei der Primärfassade kamen zur Isolierung und Schallabsorption an den Hauptfassaden das thermisch vorgespannte CLIMAPLUS SUN (TL: 70, g: 0,37, Ug: 1,0 W/m²K) sowie an den Schmalseiten das COOL-LITE XTREME 60/ 28 (TL: 60, g: 0,28, Ug: 1,0 W/m²K) zum Einsatz.

Im Juni 2018 wurde das neue EPA-Dienstgebäude in Rijswijk eingeweiht. Das Gebäude wurde vor kurzem vom Council on Tall Buildings and Urban Habitat zum „Besten Bürohochhaus“ weltweit gekürt und gewann somit als erstes Bauwerk in den Niederlanden diese internationale Auszeichnung. Nominiert für den Glas Award 2019, ist es laut Diederik Dam das derzeit schmalste und höchste Bauwerk Europas seiner Art.

 

EUROPÄISCHES PATENTAMT (EPA) IN RIJSWIJK


Objektdaten
Objekt: Europäisches Patentamt (EPA) Den Haag/ Niederlande
Bauherr: European Patent Office (EPO)
Standort: Patentlaan 2, 2288 EE Rijswijk/Niederlande
Architekt: Jean Nouvel, Ateliers Jean Nouvel, 
Diederik Dam, Dam & Partners Architecten
Glaslieferant: Saint-Gobain GLASSOLUTIONS Objekt-Center GmbH Standort Radeburg/Deutschland, Frankenglas België NV, Hamont/Belgien
Gläser: Climaplus Cool-Lite Xtreme 60/28, Climaplus Sun, Cool-Lite ST Bright Silver, Climaplus Cool-Lite SKN 165 beschichtet mit Cool-Lite Bright Silver
Gesamtgrundfläche: 85.000 m²
Gesamtkosten: 205 Mio. Euro
Fertigstellung: 2018
Fotos: © Ossip van Duivenbode

 

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